Ausbau Busnetz

Der Zillertaler Mobilitätsplan basiert auf drei Säulen: der neuen Zillertalbahn, einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept aus Bus, Bahn und Straße sowie der Gästekarte als Fahrkarte. Dieses Gesamtpaket soll das Zillertal ab der Wintersaison 2023 / 2024 zum Vorreiter für innovative und nachhaltige Mobilität machen.

Dabei ist es ganz wichtig, die neue Zillertalbahn perfekt mit dem Busangebot zu kombinieren. Die Fahrzeiten werden abgestimmt, Verbindungen verlängert und Taktverkürzungen vorgenommen.

Das Gesamtkonzept wird in Zusammenarbeit mit den TVB und den Gemeinden geplant und ausgearbeitet. Ziel ist es, die wichtigsten Strecken zu kombinieren und eine attraktive Vor-Ort-Mobilität für Einheimische und Gäste zu bieten.

Unsere Vision

  • Ganzheitliches Mobilitätskonzept
  • Abstimmung zwischen Bus und Bahn
  • kürzere Umstiege
  • Intensives Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln an für das gesamte Zillertal wichtigen touristischen Zielen (Schlegeis, Höhenstraße, Zillergrund usw.). Dadurch Reduktion des Verkehrs im gesamten Tal.
  • Jahresdurchgängig besseres Angebot für Anwohner/Einheimische
  • Ausbaufähige Grundstruktur im öffentlichen Verkehr, die leicht und schnell erweiterbar ist
  • Mögliche Schaffung von Besucherlenkung (Reservierung, Zusatzangebote)
  • Einheitlicher Fahrplan ganzjährig, Verlängerung der Fahrzeiten (in der Früh und am Abend)
  • Verlängerung der Verdichtung in der Saison (1/2 Stunden Takt von Mai bis Oktober)
  • Ganzjährige Mitnahme im gesamten Tal für die Gäste
  • Möglichkeit der Reservierung; Entzerrung durch das Schaffen von Zusatzangeboten (z.B. Sonnenaufgangs-bzw. Abendwanderungen).
  • Geführte Touren an Randzeiten
  • Einheitliche Saisonszeiten

Solidarmodell

1
Bahn als Hauptachse im vorderen Zillertal und in Zell, Bus als Ergänzung
2
Bus als Hauptverkehrsmittel zur Verteilung Richtung Gerlos, Tux & ab Mayrhofen

Informationen zu den Kosten

Mehrkosten Verstärker

Zwischen TVB Mayrhofen, VVT und weiteren Experten wurde ein umfassendes Verkehrskonzept (Taktverdichtungen, neue Linien) für die Sommersaison ausgearbeitet, um der zu erwartenden Nachfragesteigerung durch die Angebotsverbesserung auf der Schiene sowie dem Konzept Gästekarte = Fahrkarte gerecht zu werden. Zu diesem Zweck wurde das Budget für die Buserweiterungen durch das Land Tirol von € 2 Mio p.a. auf € 3 Mio p.a. ausgeweitet. Ein wesentlicher Eckpfeiler dieses Konzeptes ist, dass die bisherigen finanziellen Beiträge der TVBs und der Bergbahnen weiterhin aufrecht bleiben. Darin enthalten ist die Abgeltung für die bestehenden Verstärkerleistungen im Sommer durch die Bergbahnen.

Dieses Verkehrskonzept plus die bisherigen Leistungen im Kraftfahrlinienverkehr inkl. bestehende Verstärkerleistungen bildet die Grundlage für das Busangebot im Sommer. Zwecks aktiver Steuerung der Nachfrage kann von den Partnern ein Reservierungssystem eingeführt werden. Damit kann verhindert werden, dass die vorhandenen Kapazitäten nicht ausreichen. Ein weiterer Ausbau des Angebotes bzw. die Erweiterung der Verstärkerleistungen kann auf Basis der allgemeinen Förderrichtlinien des VVT erfolgen.

Aktueller Liniennetzplan der VVT