Der Zillertaler Mobilitätsplan Das Zillertal soll zum Vorreiter in Sachen innovativer, nachhaltiger Mobilität werden. Von dem umfangreichen Konzept profitieren Einheimische wie Gäste. lösungen für eine bessere mobilität Im Rahmen des Zillertaler Mobilitätsplans werden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, welche die Verkehrssituation im Tal nachhaltig verbessern sollen.

Mut zur Veränderung: Das neue Video zum Zillertaler Mobilitätsplan

Online-Inofveranstaltung zum Nachsehen: Geballte Information zum Zillertaler Mobilitätplan

 

Ende September wurden im Rahmen einer Online-Inofveranstaltung für die Vertreterinnen und Vertreter der Zillertaler Gemeinden die wichtigsten Details zum Zillertaler Mobilitätsplan präsentiert und Fragen beantwortet.

Hier geht es zur Aufzeichnung der Online-Infoveranstaltung.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Mobilitätsplan finden Sie hier – von Details zur Wasserstoffanlage bis zur Finanzierung.

das spricht für den wasserstoffantrieb

Die weitreichenden Folgen von Klimawandel und Umweltbelastung durch Schadstoffe stellen eine ernsthafte Bedrohung für unsere Lebensqualität dar. Eine nachhaltige Lösung bietet der Ersatz von fossilen Energieträgern durch grünen Strom und grünen Wasserstoff. Auch die neue Zillertalbahn soll zukünftig mit grünem Wasserstoff angetrieben werden, wodurch das Zillertal zum Vorreiter für innovative und nachhaltige Mobilität werden soll.

Wasserstofftankstelle

herausforderungen

Es ist Zeit für Veränderungen! Wir können jetzt die Zukunft mitgestalten und dafür sorgen, dass das Zillertal zu einem noch lebenswerteren Tal wird.

 

1
Stau reduzieren
2
Neuen Mobilitätsansprüchen gerecht werden
3
Mit dem demografischen Wandel wachsen

im überblick:

konkrete massnahmen

Ausweitung des Angebots von Bus & Bahn
Verkürzung der Fahrzeiten der Zillertalbahn
CO2-freier Betrieb der Zillertalbahn
Mehr komfort in den zügen
Verbesserte Anbindung der Skigebiete
gästekarte = fahrkarte
steigerungen der anreisen ohne pkw
Mobilitätszentrum Mayrhofen
verbesserung des park & ride angebots
optimierung der straßen-
infrastruktur
ausbau der fahrrad-infrastruktur
Mobilitätstrends & Innovationen

Vorteile für Pendler

So profitiert die Bevölkerung

Ausdehnung der Betriebszeiten
Verdichtung der Taktung
Verbesserung Anschluss-qualität (Bus & ÖBB)
Kürzere Fahrzeiten

Schritt für schritt

aktuelles

image001

Das Zillertal soll zum Vorreiter in Sachen innovativer, nachhaltiger Mobilität für Einheimische und Gäste werden. Die Entlastung der Bevölkerung ist dabei ein wesentliches Ziel.

Februar 21, 2020
jetzt Newsletter abonnieren

Der Newsletter der Zillertaler Verkehrsbetriebe informiert regelmäßig zum Mobilitätsplan.

Visualisierung

die neue zillertalbahn

Bildschirmfoto 2020-01-14 um 12.16.56
Alexander Jug
Geschäftsführer VVT

Wir haben im Moment die einmalige Chance, das Zillertal zu einem Vorreiter in Sachen innovativer, nachhaltiger Mobilität zu machen.

Von dem umfangreichen Konzept profitieren nicht nur die Gäste, sondern auch Einheimische.

ingridfelipe_as8
Ingrid Felipe
Landeshauptmann-Stellvertreterin

Mit dem Mobilitätsplan wollen wir die notwendige Entlastung für die Zillertaler Bevölkerung erreichen. Dabei muss der öffentliche Verkehr gegenüber dem Individualverkehr den Vorrang bekommen. Wir stehen vor einer riesengroßen Herausforderung, die nur mit 100%-iger Unterstützung aller Beteiligten zu bewältigen sein wird.

LandTirolGeislerPortrait
Josef Geisler
Landeshauptmann-Stellvertreter

Die Mobilität ins und im Zillertal kann nur mit einem Gesamtkonzept gewährleistet werden.
Wir müssen an einem Strang ziehen, damit das Tal für Einheimische und Gäste auch in Zukunft attraktiv bleibt.

Hoerl-OeVP-Tirol-SeilbahnCroppingBreiteKLEINER1200pix
Franz Hörl
Nationalratsabgeordneter und Aufsichtsratsvorsitzender ZVB AG


Dank moderner Züge, kürzerer Fahrzeiten und eines dichteren Angebotes wird die Bahn zur echten Alternative zum Auto.

Die Zillertalbahn wird zu einer schnellen und modernen S-Bahn.

Häufig gestellte Fragen

Der Zillertaler Mobilitätsplan soll das gesamte Tal ab der Wintersaison 2023 / 2024 zum Vorreiter der innovativen und nachhaltigen Mobilität machen. Das Paket beruht auf drei Säulen: der neuen, wasserstoffbetriebenen Zillertalbahn, einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept aus Bus, Bahn und Straße sowie der Gästekarte als Fahrkarte.

Um dieses Zukunftspaket für Einheimische und Gäste realisieren zu können, braucht es ein klares Bekenntnis der Zillertaler Tourismusverbände. Nur wenn die restlichen Tourismusverbände (Erste Ferienregion im Zillertal, Zell-Gerlos Zillertal Arena und Mayrhofen-Hippach) im Herbst 2020 einer Erhöhung der Ortstaxe um 1,25 Euro zustimmen, kann am Projekt weitergearbeitet werden. Die höhere Ortstaxe pro Übernachtung gilt erst dann, wenn die neue Zillertalbahn voll in Betrieb ist – also frühestens ab der Wintersaison 2023 / 2024.

Die Fahrzeuge und den Betrieb finanzieren überwiegend Bund (Schig) und Land über den neuen Verkehrsdienstevertrag (VDV). Dazu kommt eine Mitfinanzierung über den Tourismus im Zillertal (Erhöhung Ortstaxe). Die Leistung wird von derzeit 13 auf rund 27 Millionen Euro jährlich mehr als verdoppelt. Rund 17 Millionen Euro kommen jährlich von Bund und Land. Die Region, Tourismusverbände und Seilbahnwirtschaft zahlen pro Jahr ca. acht Millionen Euro.

Die Finanzierung der Infrastruktur erfolgt über die sogenannten Mittelfristigen Investitionsprogramme (MIP). Diese werden von Bund, Land und aus Mitteln des Zillertaler Talschaftsvertrags gespeist.

Das Investitionsvolumen in die Infrastruktur beträgt 158,3 Millionen Euro im Zeitraum von 2021 bis 2030. Die Mittel kommen aus dem 9. MIP und 10. MIP. Aus dem neuen Verkehrsdienstevertrag (VDV) kommen von 2023 bis 2037 rund 330 Millionen Euro (Stand August 2020).

Zusätzliche Mittel bringt das Forschungsprojekt „HyTrain“. Der Klimafonds stellt 3,1 Millionen Euro zur weiteren Forschungsarbeit im Wasserstoffbereich zur Verfügung.

Ganz wichtig: Die höhere Ortstaxe pro Übernachtung gilt erst dann, wenn die neue Zillertalbahn voll in Betrieb ist – also frühestens ab der Wintersaison 2023 / 2024. Der Beitrag aus der Region ist Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung von Bund und Land.

Ein projekt von